- Bund + Beruf - https://www.bundundberuf.de -

Deutsche Industrie: weltoffen und mit Standortqualität

[1]Viele althergebrachte Industrienationen verlieren zwar wirtschaftliche Anteile an rapide aufstrebende Schwellenländer, doch deren Aufstieg führt auch zu einer steigenden Nachfrage an Waren und Dienstleistungen aus den etablierten Industrieländern. Deutschland ist ein Gewinner der globalisierten industriellen Wertschöpfungsketten. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Globale Kräfteverschiebung“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Köln.

Die deutsche Industrie hat demnach auf dem Weltmarkt einen immer wieder erarbeiteten temporären technischen Vorsprung. So entwickelt sich der Export im internationalen Vergleich günstiger. Europa sei weltweit am dichtesten industriell verflochten, woraus Deutschland als zentrale Drehscheibe den größten Nutzen ziehe, so das IW Köln.

Der Erfolg der einheimischen Industrie basiere auf einer weltoffen ausgerichteten Volkswirtschaft. Es gelte, sowohl Standortqualität im Inland als auch internationale Wertschöpfungsketten auszubauen, heißt es in der Studie.

Text: hmk