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Sanitätsdienstliche Expertise gefragt

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr weitet seine Unterstützung in der Corona-Pandemie aus. Das neu aufgetretene Cluster in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf erfordert umfangreiche sanitätsdienstliche Expertise.

Abstriche durchführen
In den beiden Landkreisen sind derzeit rund 100  Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes im Einsatz. Aufgrund ihrer Qualifikation führen  sie das notwendige Abstreichen im Rachen bei den Bürgerinnen und Bürgern  durch. Sie unterstützen im Schichtdienst sowohl in stationären als auch in mobilen Abstrichstationen. Somit können  viele Testungen für die Bevölkerung in kurzer  Zeit durchgeführt werden. Mit der Unterstützung soll schnell  ein klares  Lagebild über die Verbreitung des Coronavirus in der betroffenen Region entstehen. Die Sanitätskräfte kommen  aus den Standorten Rennerod, Rheine und Augustdorf.

Insgesamt unterstützen derzeit 350  Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bei den Reihentestungen in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf. Somit ist dies bisher die personalintensivste Unterstützungsleistung der Bundeswehr in der Corona-Krise.

Ein weiterer Schwerpunkt des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist die bundesweite fachliche Unterstützung von Gesundheitsämtern in verschiedensten Landkreisen, insbesondere bei der Nachverfolgung von Infektionsketten.

ots
Foto: obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Sebastian Wilke

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