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Umschulungen, die sich lohnen

Welche Berufe lohnen sich für eine Umschulung – und welche Bereiche sind die häufigsten? Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit hat Gehalt.de die häufigsten Umschulungen und die dort gängigsten Berufe betrachtet. Aus 18.489 Daten haben die Experten anschließend die Gehaltsentwicklung in den jeweiligen Jobs analysiert.

Aus finanzieller Perspektive lohnt sich eine Umschulung zum IT-Fachmann am meisten. In den ersten drei Jahren im Beruf beträgt das Einkommen 33.900 Euro, nach mehr als neun Jahren rund 52.000 Euro – ein Plus von 18.100 Euro. Laut Bundesagentur für Arbeit zählen rund acht Prozent der erfolgreich absolvierten Umschulungen in den ITK-Bereich.

„Wer auf eine Umschulung angewiesen ist, sollte sich jedoch nicht nur an der Einkommenshöhe, sondern vor allem an seinen eigenen Stärken und Interessen orientieren“, so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Neben den IT-Fachleuten können auch Verwaltungsfachangestellte nach neun Jahren die 40.000-Euro-Grenze überschreiten (40.200 Euro). Mechatroniker liegen mit 39.600 Euro knapp dahinter. „Wenn Beschäftigte krankheitsbedingt ausfallen, in ihrem Job unglücklich sind oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt ungünstig ist, bieten Umschulungen für alle Altersklassen eine Perspektive“, so Bierbach abschließend.

Die meisten Beschäftigten (17 Prozent) haben nach einer Umschulung einen Beruf im nichtmedizinischen Gesundheitssektor. Dazu zählen beispielsweise Altenpfleger. Sie erhalten zum Berufseinstieg knapp 28.200 Euro und nach neun Jahren 31.300 Euro. „Die Karrieremöglichkeiten werden im Bereich der Altenpflege immer besser und die Zukunftsperspektiven sind aufgrund des demografischen Wandels sehr gut“, so Bierbach.

ots
Foto (Illustration): pixabay.com

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