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Gesundheits- und Pflegeberufe

Zwei Tage Zahnmedizin mit Phantomkopf und Mikroskop

50 Studieninteressierte aus ganz Deutschland reisten nach Witten, um am 11. Schnupperstudium Zahnmedizin der Universität teilzunehmen. Ein studentisches Gremium der UW/H wählte die Teilnehmer aus 130 Bewerbungen und vergab wieder zehn Plätze als Stipendium.

Neben praktischen Übungen, wie z.B. der Arbeit am Phantomkopf oder dem Mikroskopieren von Zähnen, vermittelte die Veranstaltung auch theoretisches Einstiegswissen in verschiedenen zahnmedizinischen Disziplinen. Für die fachliche Betreuung standen Professoren sowie mehrere Oberärzte und Zahnärzte des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zur Verfügung. Zahnmedizin-Studierende aus verschiedenen Semestern, unter ihnen auch ehemalige Teilnehmer des Schnupperstudiums, unterstützten bei der Durchführung und beantworteten viele Fragen rund um das Studium.

„Besonders die Nähe zu den Studierenden und den Professoren sowie die lockere Atmosphäre wurden sehr gelobt“, so Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der UW/H. „Der Zahnarztberuf verlangt viel manuelles Geschick, um zum Beispiel eine Kavität für eine Füllung herzustellen – wie bei einer Kariesbehandlung nötig – dabei aber nicht zu viel Zahnsubstanz wegzuschleifen. Die Gelegenheit, dieses Geschick unter realen Bedingungen auszuprobieren, hat man hier in Witten.“

Einblicke in das Zahnmedizinstudium
Neben der dreistündigen Kavitäten-Präparationsübung am Phantomkopf erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Zahnklinik und die Forschungslabore kennenzulernen. „Ich wollte Einblicke bekommen, wie es ist, Zahnarzt zu sein und worauf ich mich einlassen muss, um hier studieren zu können“, sagte Ayman El Aoudati aus Duisburg. „Das kompakte Programm des Schnupperstudiums und das Konzept waren für mich sehr hilfreich. Ich werde mein Bestes geben, um hier angenommen zu werden.“

Zehn Teilnehmerplätze wurden als Stipendien an Bildungspioniere vergeben. „Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als erste in ihrer Familie studieren“, erläutert Prof. Zimmer. „Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität im Schnupperstudium und auch später im Studium sicherstellen.“

idw/Jan Vestweber
Foto: © Florian Danner/Studio Blitzfänger

Infos
Interessierte können sich für weitere Informationen online anmelden unter: www.uni-wh.de/schnupperstudium oder sich per E-Mail an careerservice@uni-wh.de  über den Bewerbungsstart rechtzeitig informieren lassen. Für weitere Informationen steht das Team des Career Service der UW/H unter Tel. (0 23 02) 92 6-9 01 gerne zur Verfügung.

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