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Personen- und Werkschutz

Brandenburg: Polizei und Security arbeiten zusammen

Potsdam. Um die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsunternehmen und Polizei zu optimieren, gibt es jetzt eine Kooperationsvereinbarung, wie das Polizeipräsidium Brandenburg mitteilt.

Innenminister Karl-Heinz-Schröter erklärte: „Sicherheit geht alle an – den Staat, private Unternehmen und jeden Einzelnen im Land. Private Sicherheitsunternehmen spielen eine wichtige Rolle und leisten einen nicht unerheblichen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ich begrüße sehr, dass hier Polizei und private Unternehmen eng zusammenarbeiten und sich mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung noch enger aneinander binden.“ Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Hans-Jürgen Mörke, und der Vorsitzende der Landesgruppe Brandenburg des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft e.V. (BDSW), Matthias Schulze, machten die Kooperationsvereinbarung perfekt.

Für eine schnelle Informationsübermittelung zwischen Polizei und privaten Sicherheitsunternehmen wird eine zentrale Informations- und Ansprechstelle (IAS) eingerichtet, welche rund um die Uhr besetzt ist. Die Beschäftigten der privaten Sicherheitsunternehmen melden von ihnen festgestellte, auffällige Sachverhalte über die gemeinsame IAS an die Polizei. In Notfällen oder bei Eilbedürftigkeit wird die Polizei jedoch direkt über die 110 informiert. Anlassbezogen und soweit rechtlich möglich, bindet das Polizeipräsidium die privaten Sicherheitsunternehmen in Sach- und Personenfahndungen ein. Die Beschäftigten der Sicherheitsunternehmen stehen als Zeugen zu den gemeldeten Sachverhalten zur Verfügung und leisten im Verletzungsfall erste Hilfe.

Foto: © Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW)

 

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