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Personen- und Werkschutz

Sicherheitsbranche im Aufwind

Der Wachstumstrend in der Sicherheitsbranche setzt sich in 2015 und den kommenden Jahren fort. Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für den Schutz von Personen, kritischer Infrastruktur und vor Terrorismus und Kriminalität anbieten, werden ihren Umsatz mittelfristig um bis zu 6,4 Prozent steigern. Diese Prognose erstellt das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) in einer Studie.

Die private Wirtschaft und die öffentliche Hand seien die größten Auftraggeber der Sicherheitswirtschaft. 42 Prozent der befragten Fimen böten Sicherheitsprodukte und -techniken an, 29 Prozent Sicherheitsdienstleistungen und weitere 29 Prozent sowohl Produkte als auch Dienstleistungen. Dabei verkauften die meisten der Unternehmen Videosysteme, Alarmanlagen sowie Zutrittskontroll-, Authentifizierungs- und Brandschutzsysteme.

Unter den Dienstleistern sind der Studie zufolge beinahe die Hälfte der Firmen Sicherheitsberater. Im Personenschutz, Objekt- und Wachschutz sowie in der Personen-, Gepäck- und Warenkontrolle sind die übrigen Unternehmen tätig. Dabei sind die wichtigsten Kunden im produzierenden Gewerbe und Baugewerbe angesiedelt. Die Bundeswehr und ausländisches Militär nehmen auch private Sicherheitsdienste in Anspruch.

Ein sich abzeichnender Trend ist, dass sich zunehmend größere Betriebe herausbilden. Und: Die IT-Sicherheit spielt neben dem steigenden Schutz kritischer Infrastrukturen eine immer größere Rolle.

In der Sicherheitsbranche gibt es z.B. diese Ausbildungsberufe: Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie Meister für Schutz und Sicherheit.

hmk

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