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Logistik- und Verkehrsberufe

Zwei starke Partner mit einem Ziel

„Kein Job wie jeder andere“ – unter dieser Überschrift fand am Mittwoch, 18. März 2015, die Auftaktveranstaltung zur Kooperation mit der Deutschen Bahn AG in der Offizierheimgesellschaft (OHG) Hannover-Bothfeld statt. Dabei organisierte das Team des BFD-Job-Service des Karrierecenters der Bundeswehr Hannover die Veranstaltung gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG, um für die rund 100 anwesenden Soldatinnen und Soldaten die vielfältigen beruflichen Einstiegsmöglichkeiten beim Arbeitgeber Deutsche Bahn AG eindrucksvoll darzustellen.

In seiner Begrüßung unterstrich der Leiter des Karrierecenters Hannover, Oberst Hauke Hauschildt, die Bedeutung der bereits am 9. Juli 2014 geschlossenen Kooperation zwischen der Bundeswehr und der Deutschen Bahn AG. Die Vereinbarung zielt unter anderem darauf ab, ausscheidenden Zeitsoldatinnen und -soldaten die Attraktivität des Arbeitgebers Deutsche Bahn im Rahmen gemeinsamer Informationsveranstaltungen aufzuzeigen und Einstiegsmöglichkeiten zu vermitteln. Hauschildt appellierte an die Teilnehmer, die sich hier bietende Chance zur Neuorientierung zu nutzen. „Für die erfolgreiche Eingliederung in das zivile Erwerbsleben sind eine zielorientierte Planung sowie starke Partner Gold wert“, so Hauschildt. „Nur wer sich früh genug informiert und für seinen Übergang ins zivile Erwerbsleben engagiert, wird am Ende einen nahezu reibungslose Eingliederung erreichen können.“

Vorstellung der Geschäftsfelder
Zum Auftakt der Vortragsreihe stellte Larissa Hölters, Recruiterin für Hochschulabsolventen und Berufserfahrene von der Deutschen Bahn AG, die verschiedenen Geschäftsfelder und Ziele des Konzerns anschaulich vor. Sie betonte dabei insbesondere die außergewöhnlich breit gefächerten Möglichkeiten bei der Berufswahl sowie die soziale Absicherung, die der Arbeitgeber bietet. So sind unter anderem unbefristete Arbeitsverhältnisse, eigene Trainingsprogramme sowie branchenübliche Vergütung nach Tarifvertrag nur als einzelne der vielen Vorzüge zu nennen. Im Anschluss daran nutzten Vertreter der einzelnen Geschäftsfelder die Chance, aus der Praxis zu berichten.

Quereinstieg
Den Anfang machten Bernd Blunck und Jörg Runge von der S-Bahn Hamburg GmbH, die das Berufsbild des Triebfahrzeugführers und seine An- sowie Herausforderungen im täglichen Berufsalltag lebendig darstellten. Danach präsentierte Larissa Hölters die Quereinstiege als Zugbetreuer und Erste-Klasse-Steward bei der DB Fernverkehr AG. Hierfür sollten Bewerber vor allem eine ausgeprägte Kundenorientierung sowie Berufserfahrung im Servicebereich vorweisen können. Holger Hafki und Dirk Maschmann als Vertreter der DB Sicherheit GmbH referierten im weiteren Verlauf zu einer dem anwesenden Publikum nicht ganz fremden Tätigkeit: Die Aufgabe im Sicherheits- und Ordnungsdienst. Diese beinhaltet hauptsächlich die Bewachung von Bahnhöfen, Gleisanlagen und Gebäuden und wurde außerordentlich abwechslungs- und facettenreich geschildert. Den Abschluss bildeten die Vertreter der DB Netz AG, welche die Veranstaltung mit Einblicken in die verantwortungsvollen Aufgaben des Fahrdienstleiters sowie des Facharbeiters in der Fachrichtung Elektrotechnik abrundeten. Gerade im Bereich der Technik, berichtete Jörn Barthel, erlebt man bei Wartung und Instandhaltung immer wieder interessante und überraschende Momente. Auch hier ist also Flexibilität im Handeln und Denken gefragt.

Wichtige Kontakte
Zum Ende der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG direkt zu befragen und somit im Einzelfall auch bereits erste Weichen für den Einstieg in die zivile Arbeitswelt stellen zu können. Das Feedback aller Anwesenden fiel durchweg positiv aus und daher bleibt als Fazit des Vormittages die Erkenntnis, dass die Soldatinnen und Soldaten von gelebten Kooperationen wie hier zwischen dem BFD und der Deutschen Bahn AG sowie mit starken Partnern an ihrer Seite nur profitieren können.

Am Ende der Dienstzeit kann sich somit individuell ein interessanter und spannender neuer Aufgabenbereich erschließen – eben kein Job wie jeder andere.

Nina Gräve

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