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Freizeit- und Tourismusbranche

Tourismusbranche: Berufsperspektiven und Reisetrends

In Deutschland wächst die Tourismusbranche von Jahr zu Jahr kontinuierlich und ist einer der wirtschaftlichen Motoren. Dieser Wirtschaftszweig sichert und schafft Arbeitsplätze und bietet auch für abgehende Zeitsoldatinnen und -soldaten interessante Aus- und Weiterbildungsoptionen.

Der Deutsche ReiseVerband, Berlin, sieht momentan gute berufliche Perspektiven für Tourismuskaufleute: „Die Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz im Tourismus sind gleichermaßen gut. Da aber vor allem gut ausgebildete Tourismuskaufleute benötigt werden und die Anzahl der vorhandenen Stellen für Akademiker eher beschränkt ist, ist vor allem die duale Ausbildung zur Tourismuskauffrau bzw. zum Tourismuskaufmann zu empfehlen. Diese ermöglicht einen guten und soliden Start, um im Tourismus Fuß zu fassen, und schließt eine spätere Weiterqualifizierung nicht aus.“

Der Erfolg dieser Branche basiert darauf, dass Deutschland mit rund 423 Millionen Übernachtungen pro Jahr (2014; Statistisches Bundesamt) ein beliebtes Reiseziel ist. Die Bundesbürger reisen auch selbst gerne im Inland.

Reisetrend Deutschland: Natur
Im Inland erfreut sich die Reise in die Natur zunehmend größerer Beliebtheit, so der Deutsche Tourismusverband (DTV). „Wir brauchen (…) eine Stärkung der Regionen sowie der Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten, um dort Lebensqualität und touristische Attraktivität gleichermaßen zu fördern“, so Reinhard Meyer, Präsident des DTV, in einer Pressemitteilung. Der Trend „Erleben und Genießen von intakter Natur“ bilde sich klar heraus.

Europäische Reisetrends
Der Trend in Europa, am Urlaubsort mit Einheimischen in deren Wohnung zu kochen, greife weiter um sich, geht aus dem jährlichen Bericht von Euromonitor über den „World Travel Market“, die Londoner Messe der globalen Reiseindustrie, hervor. Einheimische böten sich auch zunehmend als Tourenführer auf eigene Faust und als Workshop-Leiter für Touristen an.

Hans Martin Krause

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