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Handwerk

Deutsche Industrie: weltoffen und mit Standortqualität

Viele althergebrachte Industrienationen verlieren zwar wirtschaftliche Anteile an rapide aufstrebende Schwellenländer, doch deren Aufstieg führt auch zu einer steigenden Nachfrage an Waren und Dienstleistungen aus den etablierten Industrieländern. Deutschland ist ein Gewinner der globalisierten industriellen Wertschöpfungsketten. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Globale Kräfteverschiebung“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Köln.

Die deutsche Industrie hat demnach auf dem Weltmarkt einen immer wieder erarbeiteten temporären technischen Vorsprung. So entwickelt sich der Export im internationalen Vergleich günstiger. Europa sei weltweit am dichtesten industriell verflochten, woraus Deutschland als zentrale Drehscheibe den größten Nutzen ziehe, so das IW Köln.

Der Erfolg der einheimischen Industrie basiere auf einer weltoffen ausgerichteten Volkswirtschaft. Es gelte, sowohl Standortqualität im Inland als auch internationale Wertschöpfungsketten auszubauen, heißt es in der Studie.

  • Infos: Beruf Industriemeister
    Industriemeister kümmern sich um die Betriebsmittel – wie etwa Materialien, Werkzeuge, Transportvehikel und -mittel sowie Maschinen –, planen und sichern den Produktionsablauf, sind für die Qualitätssicherung zuständig, kontrollieren die Kosten und überwachen die Wartung der Maschinen.
    Es gibt tolle Fachrichtungen wie etwa Flugzeugbau/Luftfahrttechnik, Akustik- und Trockenbau, Lebensmittel, Fahrzeuginnenausstattung, Mechatronik oder Metall und viele mehr.
    Voraussetzungen zur Weiterbildung zum Industriemeister: ein anerkannter Ausbildungsberuf für die angestrebte Fachrichtung, Berufspraxis und oft auch der Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

Text: hmk

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