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Studierende nahmen an UN-Simulation teil

Die Vereinten Nationen waren zu Gast an der Universität der Bundeswehr München. Unter dem Begriff „Model United Nations“ – kurz: MUN – simulieren junge Menschen auf der ganzen Welt Sitzungen verschiedener Gremien der Vereinten Nationen (VN).

Eine Simulation fand nun mit rund 60 Studierenden an der Universität der Bundeswehr München statt. An dem betreffenden Wochenende wurde unter der Leitung der Studenten Hauke Meier und Mark Härtel mit der „SecMUN 2014“ auf dem Neubiberger Campus die erste eigene MUN-Konferenz in einem größeren Rahmen ausgerichtet.

In die Rolle von Diplomaten schlüpfen
Im Rahmen der „SecMUN 2014“ wurde der UNO-Kosmos von Freitag bis Sonntag in Sitzungen der Kommission für Friedenskonsolidierung, des Menschenrechtsrats und des Sicherheitsrats simuliert – und den 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges abverlangt. Die Delegierten schlüpften in die Rolle von Diplomaten fremder Länder und vertraten deren politische Interessen in rhetorisch geschickten Reden sowie in harten Verhandlungsrunden. Ziel des Ganzen: Lösungen für die großen Probleme der internationalen Gemeinschaft suchen und diese in bindenden Dokumenten – Resolutionen – festhalten. Die Tatsache, dass hierbei Englisch als Arbeitssprache für alle Reden, Verhandlungen und Resolutionen galt, erhöhte die Schwierigkeit zusätzlich.

Ganz nebenbei eröffnete die „SecMUN“ noch eine ganz andere Möglichkeit: die des Dialogs zwischen studierenden Offizieren und zivilen Studierenden. „Dieser Austausch ist für beide Seiten fruchtbar, denn er
eröffnet spannende neue Perspektiven, nicht nur bezogen auf Politik“, so Hauke Meier.

Erwin Ronny Thurow

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