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Gesundheits- und Pflegeberufe

Weiterbildung zum Fachwirt (m/w) in der Alten- und Krankenpflege

Mit rund 2.000 Krankenhäusern, über 10.000 Pflegeheimen, über fünf Millionen Beschäftigten und dem in absehbarer Zeit nicht abnehmenden Fachkräftemangel gibt es in der Gesundheitsbranche gute Aussichten auf Ausbildung und langfristige Jobs. Eine Weiterbildung zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege (IHK) richtet sich an Interessenten, die bereits über eine einschlägige Ausbildung oder ein absolviertes Studium verfügen und in diesen gesundheitlichen Einrichtungen Fach- und Führungsaufgaben übernehmen möchten.

In diesem Berufsbild geht es um die Organisation, Verwaltung und das Management von Krankenhäusern, Pflegeheimen für ältere Mitbürger oder ähnlichen Institutionen. Dies beinhaltet folgende Tätigkeitsbereiche:

  • pflegerische Aktivitäten und Maßnahmen des Personals organisieren und planen
  • die Kooperation und der Umgang mit Dienstleistern, Behörden und Versicherungen
  • Personalpolitik
  • Dienstpläne erstellen
  • Bereiche der Aus- und Weiterbildung des Personals
  • Betriebswirtschaft, Finanzen
  • Marketing und Public Relations
  • Qualitätsmanagement
  • rechtliche Vorschriften kennen und einhalten

Bei dieser Weiterbildung kommt es besonders auf Wissen in Wirtschaft, Recht, Mathematik und Datenverarbeitung an.

Zugang zur Prüfung
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) führt die Prüfung für diesen Beruf durch. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gelten folgende Voraussetzungen, um an der Prüfung teilzunehmen:

  • ein anerkannter pflegerischer, verwaltender oder kaufmännischer Ausbildungsberuf mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung (verwaltende Arbeit in der Pflege) oder
  • absolviertes Hochschulstudium und mindestens zweijährige Berufspraxis in der Pflege oder
  • mindestens sechsjährige einschlägige Berufspraxis

Der Besuch der Vorbereitungskurse für die Prüfung kostet in Teilzeit zum Beispiel zwischen circa 2.000 und 5.600 Euro. Zusätzlich könnten weitere Kosten für Lehrmaterialien, Prüfungsgebühren, Unterkunft und Anreise entstehen. Die Kurse finden bei der IHK oder auch an privaten Instituten statt. Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr fördert im Allgemeinen je nach Dienstzeitlänge die zivilberufliche Ausbildung der Zeitsoldaten nach Dienstzeitende.

Red.

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