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IT-Branche

Auf dem Weg zur digitalen Nummer eins

Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind rosig, denn die Politik baut die allgemeinen IT-Strukturen Deutschlands aus.  So legte der Branchenverband Bitkom seine IT-Strategie vor – und die Bundesregierung eine digitale Agenda 2014–2017.

„Bitkom kann die Bundesregierung bei ihren ambitionierten Plänen für eine digitale Agenda unterstützen“, so Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf in einer Pressemitteilung, „die Branche hat Vorschläge erarbeitet, mit denen wir Bundesregierung und Bundestag Anregungen geben wollen.“ Wesentlich seien dabei die Themen digitale Wirtschaft, intelligente Netze sowie Vertrauen und Sicherheit. Ziel ist, Deutschland in den nächsten Jahren zur Nummer eins in der ITK-Branche zu machen. Teil dessen ist unter anderem die Forderung einer Bildungs- und Zuwanderungspolitik, die Innovationen unterstützt. Zudem schlägt der Verband sowohl begünstigerende steuerliche Regeln als auch Bürokratieabbau für Tech-Start-ups vor.

Ebenso wie die IT-Strategie des Branchenverbandes macht die digitale Agenda der Bundesregierung auch die Industrie 4.0 zur digitalen Kernaufgabe des künftigen Ausbaus: Cyberphysische Systeme und das Internet der Dinge informatisieren die klassischen Industrien, um die Produktion und den Gewinn zu maximieren. Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte auf der CeBIT 2014 im Frühjar in Hannover, dass „50 Prozent eines jeden Gebrauchsartikels den Sie heute kennen, auch jeder Maschine, die heute produziert, auch jeder Prozesse, digital sein wird.“ Zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Mazière kündigte er die digitale Agenda bereits auf der CeBIT 2014 an.

Auch die IT-Sicherheit war und ist derzeit ein in der Branche diskutiertes Thema: „Niemand wird erwarten können, dass der Staat eine Postkarte genauso schützt wie einen verschlossenen Brief, und deswegen wird niemand darauf vertrauen können, dass der Staat ein Tagebuch, dass in die Cloud gestellt ist, so sicher schützen kann, wie ein Tagebuch, was im Schreibtisch verschlossen bleibt“, erklärte Bundesinnenminister Dr. de Maizière. Deswegen komme es auf ein umsichtiges Verhalten aller Bürgerinnen und Bürger im Internet an.

Basis für die Wachstumsziele ist ebenso der Breitbandausbau des Internets.

In diesem Wirtschaftszweig gibt es nach Angaben des statistischen Bundesamts derzeit rund 900.000 Beschäftigte. hmk, August 2014

Auszug aus dem Spektrum an ITK-Berufen:

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