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Gesundheits- und Pflegeberufe

Task Force Ebola

Berlin. Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen hat die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr am Montag, 22. September 2014, aufgerufen, freiwillig beim Kampf gegen die tödliche Ebola-Epidemie in den betroffenen Ländern Westafrikas zu helfen.

Reservistenverbandspräsident Roderich Kiesewetter MdB fordert auch die Reservisten der Bundeswehr mit sanitätsdienstlichen Kenntnissen – sei es als Mediziner, Rettungssanitäter oder Pflegekraft – auf, ihre aktiven Kameraden im Kampf gegen die Seuche zu unterstützen: „Ihre besonderen zivilen Qualifikationen und Kenntnisse der Bundeswehrstrukturen sind jetzt gefragt.“

Medizinisches Fachpersonal, aber auch Techniker und Logistiker zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, können sich an die bei der Bundeswehr eingerichtete „Task Force Ebola“ wenden:

Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr VII.2.3
KdoSanDstBwvii23EinsAusw@bundeswehr.org
Telefon: (02 61) 89 62-72 31

Ein Krisenstab im Auswärtigen Amt bereitet mit engen Verbündeten die Einrichtung einer Luftbrücke zum Transport von Hilfsgütern vor, außerdem soll gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz eine mobile Krankenstation zur Versorgung von rund 300 Erkrankten aufgebaut werden. 50 davon wird die Bundeswehr stellen. Für jedes Bett werde ein Personalaufgebot von mindestens zwei Mitarbeitern benötigt, hatte die Ministerin im Interview mit dem Morgenmagazin erklärt. Sie kündigte für den Freiwilligeneinsatz klare und sichere Rahmenbedingungen an. So heißt es im Tagesbefehl etwa, dass neben detaillierter Information zur Lage vor Ort auch eine umfassende Kurzausbildung im Umgang mit der Seuche stattfinde und die medizinische Versorgung im Notfall genauso sicher gegeben wäre, wie der finanzielle Ausgleich für den freiwilligen Einsatz.

Reservistenverband/Red.

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