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IT-Branche

IT-Fachkräfte gesucht

Trotz Rekordquote an IT-Werdegängen fehlt bundesweit immer noch Personal. Mehrere zehntausend Arbeitsplätze sind in der IT-Branche momentan unbesetzt, obwohl einserseits die Informatik an deutschen Hochschulen und andererseits die Ausbildung zum Fachinformatiker mit den Fachrichtungen „Anwendungsentwicklung“ und „Systemintegration“ in den beruflichen Werdegängen äußerst beliebt sind, teilt der Verband Bitkom mit.

Der Anteil der IT-Branche am Bruttoinlandsprodukt (BIP), dem Produktionsmaß von Waren und Dienstleistungen, lag im vergangenen Jahr nach Angaben des statistischen Bundesamtes bei 3,9 Prozent (von insgesamt 2735,8 Milliarden Euro). Und die IT-Branche wächst im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen derzeit mehr: Während das Wirtschaftswachstum bundesweit letztes Jahr bei 0,4 Prozent lag, steigerte sich die IT-Wirtschaft stärker.

„Wir begrüßen sehr, dass sich mehr junge Menschen für technische Berufe und für die IT-Branche begeistern“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Ferner hätte im Ausbildungsjahr 2013/2014 die Anzahl aller IT-Azubis die Marke von 40.000 übersteigert – neben 33700 Informatik-Studenten. Dennoch bestehe hier weiterhin noch Bedarf an Nachwuchs, denn nach Angaben des Verbands brechen zum Beispiel rund die Hälfte aller Studierenden im Bereich Informatik ihr Studium ab.

Bei den IT-Azubis sei der Anteil in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin am größten, während diese – bis auf Sachsen – in den östlichen Bundesländern weniger präsent sind.

hmk, Bund + Beruf 2-2014

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