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IT-Branche

CeBIT 2014: Zukunftsspektakel in Niedersachsen

Wie immer in Hannover fand vom 10. bis 14. März die CeBIT statt. Großbritannien gastierte als Partnerland der weltweit angesehenen Messe für die digitale Wirtschaft. 210.000 Besucher kamen, und Themenschwerpunkt war dieses Mal „Datability“. Den verantwortlichen Umgang mit riesigen Datenmengen (Big Data) meinte damit der Veranstalter, die Deutsche Messe AG.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister David Cameron eröffneten die CeBIT und machten im weiteren Verlauf auch einen Rundgang. „Die Aussteller und wir als Veranstalter haben unsere Ziele erreicht. Die neue CeBIT ist die weltweit bedeutendste Plattform für Innovation und Geschäft in der IT-Branche“, zeigte sich Oliver Frese, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, abschließend zufrieden. Rund 25 Milliarden Euro habe die Summe aller getätigten Investitionen betragen, und Datability sei verantwortlich für zahlreiche neue Geschäftsmodelle, Produktionsabläufe sowie Anwendungen.

Das Thema Big Data war überall präsent. Auf über 900 Quadratmetern bot Volkswagen eine Vorschau auf die IT-Zukunft des Automobils. Weiteres Highlight war auch ein Industrie-4.0-Projekt, das die Krones AG aus der Oberpfalz mit Microsoft umsetzt. Der Maschinenbau-Weltmarktführer in Sachen Getränkeabfüllung stellte ein Konzept zur Vernetzung in Echtzeit mit seinen Anlagenbetreibern dar.

Digitale Sicherheit
Über 500 Unternehmen zeigten ihre digitalen Sicherheitslösungen, es gab sogar ein „Kanzler-Phone“ der Firma Secusmart. Ein Trend deutete sich in solchen Apps für mobile Geräte an, die Sprache und Texte verschlüsseln, sowie in biometrischen Identifikationsverfahren.

Was es sonst noch zu beobachten gab, waren Angebote für das E-Governing, ein Messesegment für Ausbildungs- und Karrieresuchende im Bereich IT, haufenweise neue Smartphones und Tablets, Robotik sowie künstliche Intelligenz und weitere Angebote für die verschlüsselte Kommunikation zwischen Computern und Maschinen. Zudem können sich die Landwirte dieser Erde schon mal darauf einstellen, ihre Geräte schon bald in „mobilen Agrarleitständen mit GPS, Touch-Bedienung und Sensoren“ (O-Ton des Veranstalters) zu manövrieren.

Diese Messe hat auch gezeigt, dass zum Teil scheinbar sich die digitale Industrie bemüht, flexibel und rasch auf die bisherigen Daten-Pannen verschiedener Art zu reagieren.

hmk; Quellen: ots, Deutsche Messe AG

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