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Freizeit- und Tourismusbranche

Tourismusbranche trotzt den Wirtschaftskrisen

Die Tourismuswirtschaft gehört zu den relativ krisensicheren Branchen, wie die aktuellen, auf dem Tourismusgipfel am 2. Dezember 2013 in Berlin und die durch das Münchener Beratungsunternehmen „IPK International“ vorgelegten Zahlen zeigen. Der Reisesektor ist sowohl international als auch national ein verlässlicher ökonomischer Faktor, der Wirtschaftskrisen und politischen Konflikten besser trotzt als andere Felder.

Dieser Wirtschaftszweig bietet zahlreiche Ausbildungsberufe, Weiterbildungen und Jobs: Angesehen sind etwa Tourismuskaufmann/-frau (Bund+Beruf 1-2012), darauf aufbauend Tourismusfachwirt/-in (Bund+Beruf 1-2013), oder auch Studiengänge für das Tourismusmanagement (Bund+ Beruf 1-2011).

Der Tourismussektor sei 2013 weltweit um vier Prozent gewachsen, und es habe insgesamt circa 947 Millionen grenzüberschreitende Reisen mit jeweiligen Durchschnittskosten von 1.659 US-Dollar gegeben, heißt es im „ITB World Travel Trends Report“ von IPK International.

Die globale Wachstumsprognose für 2014 liegt bei vier bis fünf Prozent. In Europa seien 2013 die Reisen zu anderen Kontinenten um 2,5 Prozent angestiegen und die Auslandsreisen deutscher Touristen um zwei Prozent.

Deutschland: beliebtes Reiseziel
Vier Prozent mehr Gäste aus dem Ausland hätten 2013 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr übernachtet, sagte Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, auf dem Tourismusgipfel in Berlin, an dem auch José Manuel D. Barroso, Präsident der Europäischen Kommission (EU), teilnahm: „Mehr als alles andere hat über die Dekaden hinweg das Reisen der europäischen Bürger in die Nachbarländer den Kontinent zusammengebracht. (…) Wo wäre der Tourismus heute ohne die vier Freiheiten des Europäischen Marktes? Ohne den freien Transfer von Gütern, Dienstleistungen, Kapital und natürlich die Reisefreiheit von Personen (…) ?“*

Deutschland sei als Reiseziel so beliebt wie nie zuvor und trage sehr zur touristischen Gesamtleistung der EU bei, weil es ein gutes Image, eine überragende Infrastruktur, hochqualitativen Service sowie günstige Preise habe. EU-Kommissionspräsident Barroso sagte auch, alle Mitgliedsländer der EU böten viel touristisches Potential, weil sie über ein reiches kulturelles Erbe, Kreativität, gastronomische Traditionen und schöne Landschaften verfügten.

ITB Berlin 2014
Wer sich für eine Aus- oder Weiterbildung im Tourismus interessiert, findet auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) Berlin vom 5. bis 9. März 2014 dafür die ideale Informationsplattform. Für Privatbesucher öffnen sich die Pforten am 8. und 9. März.

Die Messe hat auch ein Karrierezentrum „Training and Employment“, wo Universitäten aus dem In- und Ausland, Fachhochschulen, Berufsakademien sowie Institute ihre Angebote zeigen. Dieses Messesegment enthält zudem wieder die ITB Jobbörse für Ein-, Auf- und Umsteiger der Hotellerie-, Gastronomie- und Touristikbranche. Dort kann man mit Personalern reden, sich direkt bewerben oder vielleicht sogar den Traumjob an der Jobwand finden. Nähere Informationen dazu sind unter www.itb-berlin.de/karriere.

Die Geschäftsführung der Messe Berlin hat dieses Jahr Mexiko als Partnerland der ITB Berlin gewählt. „Mexiko ist ein Land, dass immer wieder überrascht. Wir sind davon überzeugt, dass sich Mexiko als Partnerland der ITB Berlin durch das qualitativ hochwertige touristische Angebot erfolgreich auf dem internationalen Markt präsentieren und große Aufmerksamkeit erzielen wird“, so Dr. Christian Göke, Chief Executive Officer (CEO) der Messe Berlin, in einer Pressemitteilung.

  • Infos zu Berufen: www.btw.de ( < Karriere im Tourismus)

Text: hmk, Bund+Beruf 1-2014
*Quelle: press release of the European Commission

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