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Gesundheits- und Pflegeberufe

Vom Schießen zum Bohren

Mit Unterstützung des Berufsförderungsdienstes (BFD) verwirklicht der ehemalige Zeitsoldat Toni Lang seinen langgehegten Berufswunsch, die Ausbildung zum Zahnarzt. Im Mittelpunkt des breiten Betätigungsfeldes steht die Prophylaxe, Diagnose und die Behandlung vielschichtiger Zahnerkrankungen.

Vom Sport zur Medizin
Nach seiner Schulausbildung kam Lang als Sportsoldat zur Sportfördergruppe der Bundeswehr am Standort Bischofswiesen-Strub. Eine sportliche Karriere als Biathlet mit vielen Plätzen auf dem Siegerpodest prägten seine Dienstzeit. Da Ihn der Zahnarztberuf schon immer interessierte entschloss er sich, ein Studium der Zahnmedizin zu absolvieren.

Anspruchsvolles Studium
Weil der Beruf des Zahnmediziners sehr gesucht ist, liegt der benötigte Notendurchschnitt sehr niedrig und die Schwelle zur Zulassung hoch. Das Studium gliedert sich in zehn Semester, also fünf Jahre und endet mit der zahnärztlichen Prüfung.

Die anschließende zweijährige Assistenzarztzeit ist von Nöten, um die Zulassung zur Krankenkassenabrechnung zu erhalten.

Von der Idee zur Realisierung
Mit seinem Berater des BFD München entwickelte er ein Konzept zur Umsetzung dieses Berufswunsches. Erreicht wurde dies durch die Kombination aufeinanderfolgender, durch den BFD geförderter Qualifikationen, die im Wintersemester 2011/2012 in den Studiengang Zahnmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München einmündeten.

Perspektive für die Zukunft
Weil der Beruf des Zahnarztes ein breites medizinisches Betätigungsfeld bietet, überlegt Lang, sich auf dem Gebiet der Kieferorthopädie, der Kinderzahnheilkunde oder der Zahnchirurgie zu spezialisieren.

Erwin Meier-Heindl, Berufsförderungsdienst

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