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Gesundheits- und Pflegeberufe

Vom Gebirgsjägerunteroffizier zum Physiotherapeuten

Das Interesse an Gesundheit und Bewegung und die Freude am Umgang mit Menschen motivierten Johann Mühlbauer, den Beruf des Physiotherapeuthen zu erlernen.

Mit Unterstützung des Berufsförderungsdienstes (BFD) konnte der ehemalige Soldat auf Zeit seinen Berufswunsch in die Realität umsetzen. Im Mittelpunkt der Arbeit des Physiotherapeuthen steht die Gesundheitsprävention, die ambulante und stationäre Therapie sowie die Rehabilitation nach Unfällen zur Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit.

Mühlbauer kam nach seiner Berufsausbildung zum Straßenbauer als Soldat auf Zeit für zwölf Jahre zu den Gebirgsjägern am Standort Bad Reichenhall. Eine Ausbildung zum Übungsleiter Sport folgte. Da ihn die Anatomie des Bewegungsapparates und die Bewegungslehre faszinierte, begann er sich für den Beruf des Physiotherapeuthen zu interessieren.

Hochqualifizierte Ausbildung
Die Zulassung zur Ausübung der Physiotherapie setzt eine mindestens dreijährige Ausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung voraus und endet mit der Prüfung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuthen.

Von der Idee zur Realisierung
Mit seinem Berater des BFD München entwickelte er ein Konzept zur Umsetzung dieses Berufswunsches. Erreicht hat Mühlbauer dieses Ziel durch ein Berufsorientierungspraktikum als Entscheidungshilfe und die anschließende, durch den BFD geförderte Ausbildung zum Physiotherapeuten, die er im August 2013 erfolgreich beendete.

Perspektive für die Zukunft
Unmittelbar nach abgeschlossener Ausbildung konnte M. eine unbefristete Tätigkeit als Physiotherapeuth in einer Praxis für Physiotherapie und Sportrehabilitation aufnehmen. Für die Zukunft sind Weiterbildungen in medizinischer Trainingstherapie, Lymphdrainage und alternativen Behandlungsmethoden geplant.

Erwin Meier-Heindl, Berufsförderungsdienst

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