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Personen- und Werkschutz

Fit für den Heimatschutz

Überschwemmungen, Feuer durch Blitzeinschläge, Verletzte. Die Rahmenlage zur Deutschen Reservistenmeisterschaft 2013, die vom 26. bis 29. September in Lehnin, Brandenburg, stattfand, war ganz auf einen möglichen Einsatz der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte ausgelegt. Am Ende siegte zum dritten Mal in Folge die Mannschaft aus dem hessischen Marbach, Platz zwei und drei belegten Mannschaften aus Sachsen-Anhalt und Berlin.

„Ich habe großartige Leistungen gesehen, die mich sehr beeindruckt haben“, betonte der stellvertretende Generalinspekteur, Generalleutnant Peter Schelzig, bei der Siegerehrung der Wettkämpfer am Samstagabend. „So stelle ich mir gute Reservisten vor“, sagte Schelzig, der sich am Nachmittag auf dem Truppenübungsplatz selbst ein Bild von den Leistungen der angetretenen Mannschaften aus ganz Deutschland gemacht hatte.

An insgesamt 13 Wettkampfstationen bewiesen die Reservisten ihre Fähigkeiten unter anderem bei der Ersten Hilfe, der Brandbekämpfung und im Hochwasserschutz. Auch militärische Grundfertigkeiten wie das Schießen und das Überwinden einer Hindernisbahn waren Teil des Wettkampfes.

„Wie leistungsfähig die aktive Truppe und ihre Reserve sind, haben die Mannschaften und das Unterstützungspersonal in den vergangenen 48 Stunden gezeigt“, unterstrich Oberstleutnant der Reserve Lutz Georg Berkling. Der Vizepräsident des Reservistenverbandes freute sich, „dass 35 Mannschaften angetreten sind und 35 auch den Wettkampf beendet haben“.

Die Bundeswehr und ihre Reserve als wertvoller Helfer im Katastrophenschutz stellte Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher in den Mittelpunkt seines Grußwortes. „Sie machen das, weil Sie zu Ihrem Land stehen und etwas für Ihr Land leisten wollen“, betonte der Vertreter der Landesregierung und erinnerte noch einmal an den Einsatz von Bundeswehr und Reservisten beim Hochwasser im Sommer dieses Jahres.

Wie groß die Bedeutung der Reserve für die Bundeswehr nach der Neuausrichtung ist, wurde durch die große Aufmerksamkeit der aktiven Truppe für den Wettkampf deutlich. Viele ranghohe Generäle waren gekommen, um sich von der Leistung ihrer Reservisten zu überzeugen. Neben Generalleutnant Peter Schelzig, der als stellvertretender Generalinspekteur auch Beauftragter für Reservistenangelegenheiten ist, kamen unter anderem der stellvertretende Inspekteur des Heeres Generalleutnant Reinhard Kammerer sowie der stellvertretende Inspekteur der Streitkräftebasis Generalmajor Erich Pfeffer.

Die Gesamtrangliste der Deutschen Reservistenmeisterschaft 2013 gibt es unter http://tinyurl.com/obu432e.

Informationen zum Reservistenverband
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) – so der satzungsgemäße Name des Reservistenverbandes – tritt mit seinen Reservisten für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aktiv ein. Seit über einem halben Jahrhundert steht der Verband loyal an der Seite der Bundeswehr. Rund 117.000 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der Erfüllung ihres parlamentarischen Auftrages als Mittler in der Gesellschaft für die Belange der Streitkräfte.

Reservistenverband/Red.

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