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Gesundheits- und Pflegeberufe

Zusammenarbeit an Erfordernissen der Zukunft orientieren

Koblenz/Rennerod. Für die Wirtschaftsregion im nördlichen Rheinland-Pfalz ist die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Wirtschaft von großer Bedeutung. Mit dem Ziel, junge Menschen auszubilden, zu fördern und den Personalaustausch der Unternehmen mit den Streitkräften zu stärken, engagiert sich das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) unter dem Dach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz bereits seit fast 14 Jahren bundesweit. Von Koblenz aus bietet es Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung sowie der Bundeswehr Handlungsempfehlungen und Dienstleistungen.

Zu den militärischen Partnern der Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft gehört das Lazarettregiment 21 „Westerwald“, dem fast 1.000 Soldaten in der Alsberg-Kaserne in Rennerod angehören. Das Regiment erfüllt vom hohen Westerwald aus ein großes nationales und internationales Aufgabengebiet. Es stellt die sanitätsdienstliche Versorgung deutscher Soldaten im Auslandseinsatz sicher und unterstützt in Deutschland auf Anforderung zivile Rettungskräfte bei Katastrophen oder Großschadensereignissen.

Die Offiziere aus Rennerod unter Leitung ihres Kommandeurs, Oberfeldarzt Dr. Kai Schmidt, kamen jetzt zu einem Informationsaustausch zur HwK Koblenz und in das BzBwWi. Für das Beratungszentrum begrüßten dessen Leiter, Oberst d. R. Hans-Joachim Benner, und Hauptmann a. D. Helmut Kemp die Gäste und erläuterte ihnen die aktuelle Lage der Kooperation sowie Projekte zur Personalsicherung und Personalqualifizierung zwischen Bundeswehr, Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung. Im Mittelpunkt dabei standen neue Modellvorhaben der zivil-beruflichen Qualifizierung für Soldaten, Zertifizierungen, Strukturen der Fortbildung und Höherqualifizierung sowie die Darstellung von Netzwerken zur Integration aus der Bundeswehr ausscheidender Soldaten in die Unternehmen der Wirtschaft.

Gemeinsam soll die Zusammenarbeit weiterentwickelt und betrieben werden – dies auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftebedarf. „Langfristige Zusammenarbeit bringt dann Erfolg, wenn beide Seiten den Umgang miteinander üben und das wechselseitige Verständnis entwickeln. Am Ende aber ist der gemeinsame Nutzen größer als im Fall punktueller Kooperationen“, so Oberst d. R. Benner bei seiner abschließenden Zusammenfassung.

Oberfeldarzt Dr. Kai Schmidt bedankte sich auch im Namen seiner Offiziere beim Team des BzBwWi und der HwK Koblenz für die zivil-militärischen Synergien, die bundesweit von Koblenz ausgehen und für die Präsentation ausgewählter Bildungseinrichtungen des Handwerks mit ihren modernen Technologien in der Aus- und Weiterbildung. „Der konstante Austausch zwischen dem Lazarettregiment 21 ‚Westerwald‘ und dem Beratungszentrum in Koblenz ist Grundlage und zugleich langfristig der Garant für eine erfolgreiche und sich an den Erfordernissen der Zukunft orientierten Zusammenarbeit im nördlichen Rheinland-Pfalz“, stellte Dr. Schmidt abschließend fest.

Text: HwK Koblenz

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