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Hotel- und Gaststättengewerbe

Ein Job mit Optionen zum beruflichen Aufstieg: Fachkraft im Gastgewerbe

Kalte Platten garnieren, einfache Gerichte zubereiten, Tische dekorieren, Büfetts aufbauen und anrichten, Speisen servieren, an der Bar Getränke ausschenken oder im Restaurant Bestellungen entgegennehmen – all dies sind typische Aufgaben einer Fachkraft im Gastgewerbe. Die zweijährige duale Ausbildung durchläuft man an der Berufsschule und im Betrieb.

In diesem Beruf geht es nicht nur um das leibliche Wohl der Gäste. Um den Zimmerservice haben sich die Fachkräfte ebenfalls zu kümmern, wobei Staub zu wischen, das Bad zu putzen, Betten zu beziehen, der Fußboden zu saugen und Blumensträuße aufzustellen sind: Die Hotelzimmer müssen von den Allroundern der Gästebetreuung immer ansprechend hergerichtet sein. Ebenso muss man Reparaturen des Inventars oder zum Beispiel den Austausch von Glühbirnen veranlassen, gegebenenfalls das Reinigungspersonal anleiten sowie Dienstpläne erstellen. Weitere Aufgabenfelder sind der Empfang der Gäste an der Rezeption oder das Warenlager (zum Beispiel Inventuren). Die Arbeitszeiten liegen oft an Wochenenden und Feiertagen, wenn die Kunden Zeit haben, zu reisen und Restaurants sowie Hotels zu besuchen.

Dieser Ausbildungsgang bietet den idealen und im Vergleich zu anderen Ausbildungen schnelleren Einstieg in die Hotel- und Gastronomiebranche. Und: Es existiert eine Vielzahl an Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – so etwa Hotelfachmann/-frau oder Restaurantfachmann/-frau. Zudem sind dann die Fortbildungen zum/zur Hotelmeister/-in oder Restaurantmeister/-in erreichbar.

Um in den Ausbildungsgang zur Fachkraft im Gastgewerbe aufgenommen zu werden, bedarf es keiner bestimmten schulischen Vorbildung. Viele Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber mit Hauptschulabschluss. Die Berufsschulen könne eigene Zugangskriterien festlegen, das heißt, manche schulische Einrichtungen haben gegebenenfalls Altersbegrenzungen und manche auch nicht. Azubis erhalten in der Regel eine Vergütung von den Ausbildungsbetrieben. Anfallende Kosten wie etwa Benzin oder Miete trägt bei entsprechender Dienszeitlänge auch der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD). Der Antrag dafür ist noch vor Dienszeitende zu stellen, weil sonst der Anspruch verfällt.

Red.

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