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Hotel- und Gaststättengewerbe

Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!

Damit aus den Zutaten Wasser, Hopfen und Malz ein wohlschmeckendes Bier entsteht, muss ein Brauer nach allen Regeln der Kunst tätig werden können. Der ehemalige Soldat auf Zeit, Andreas Kasper, bereitet sich nun in seinem dritten Ausbildungsjahr auf die Gesellenprüfung im Brauer- und Mälzerhandwerk vor.

Nach seiner Berufsausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker leistete Andreas Kasper acht Jahre lang Dienst als Zeitsoldat bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall. Ein vom BFD München gefördertes Berufsorientierungspraktikum begeisterte ihn für einen Neuanfang. Er entschied sich dazu, den Beruf des Brauers und Mälzers zu erlernen. Mit Unterstützung des BFD München fand er auch einen heimatnahen Ausbildungsplatz. So begann er im Oktober 2010 die außerordentlich breitgefächerte Ausbildung mit biologischen, chemischen, physikalischen, technischen und verfahrenstechnischen Inhalten.

Traditionelles Handwerk und modernste Technik
In seinem Ausbildungsbetrieb steuert und überwacht Kasper schon jetzt unter Aufsicht seines Braumeisters selbstständig den aktiven Teil des Bierbrauens im Sudhaus und Gärkeller. Professionell kontrolliert er die überwiegend vollautomatisch ablaufenden Phasen des Produktionsprozesses. Das ist eine optimale Vorbereitung auf seine bevorstehende Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.

Zusatzqualifikationen bereits während der aktiven Dienstzeit erworben
Schon während seiner Dienstzeit hat er Zusatzqualifikationen erworben. Der Gabelstaplerschein und seine Berechtigung zum Transport gefährlicher Güter, eingeschlossen den Transport von Stückgut und Tanks auf der Straße, kommen ihm nun bei der Zusammenarbeit mit dem Lademeister der Brauerei zugute.

Spaß bei der Arbeit
Ein kühles Bier, nach dem Reinheitsgebot gebraut, schmeckt auf der ganzen Welt. Die Reichenhaller Brauerei exportiert 60 Prozent ihrer Produktion nach Italien. Sie expandiert und hat dem BFD einen weiteren Ausbildungsplatz angeboten. Andreas Kasper hat bereits eine Übernahmezusage und muss sich um seine Zukunft keine Sorgen machen. Seinen neuen Beruf des Brauers übt er mit Freude und großem Engagement aus. Davon konnte sich sein BFD-Berater, Erwin Meier-Heindl, bei einem Betreuungsbesuch im Ausbildungsbetrieb überzeugen.

Erwin Meier-Heindl, BFD München

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