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Sprengmeister – ein Job mit Knalleffekt

Er erlernt einen brisanten Beruf. Der ehemalige Gebirgsjäger, Unteroffizier Andreas Schifflechner, absolviert seit Mai 2012 eine Fortbildung zum Sprengberechtigten und Pyrotechniker.

Schon während seiner auf zwölf Jahre befristeten Dienstzeit beim Einsatz- und Ausbildungszentrum für das Tragtierwesen in Bad Reichenhall interessierte sich Schifflechner für den Umgang mit Explosivmitteln und Sprengstoffen. Die Entscheidung, den Beruf des Sprengmeisters für Metallkonstruktionen und Pyrotechnikers zu ergreifen, traf er nach einem vom BFD München geförderten Berufsorientierungspraktikum.

Grundsteine gelegt
Schifflechner erlangte im Rahmen seiner soldatischen Ausbildung Kenntnisse im Umgang mit Sprengmitteln und in deren Anwendung. Der BFD förderte ihm dienstzeitbegleitend vom Jahr 2010 an bis ins Jahr 2012 hinein Bildungsmaßnahmen, die ihm nun zugutekommen: Die Ausbildung zum Technischen Fachwirt, zum Arbeiten mit der Motorsäge, sowie einen Mathematik- und einen Englisch-Sprachkurs.

Weg zur Realisierung eines ehrgeizigen Planes
Seit Mai 2012 nutzt Schifflechner seinen erworbenen Rechtsanspruch auf Freistellung vom militärischen Dienst und wird beim Sprengbetrieb TG Chiemgau zum Sprengmeister und Pyrotechniker ausgebildet. Nachdem er die Grundlehrgänge für allgemeine Sprengarbeiten und Kultursprengung besucht hat, schließen sich nun Sonderlehrgänge für das Sprengen von Bauwerken und Bauwerksteilen sowie das Sprengen von Eis und Schneefeldern an. Eine Spezialausbildung zum Sprengen unter Wasser, einschließlich des hierzu erforderlichen Bootsführerscheins und die hierfür ebenfalls notwendige Tauchbefähigung sind seine weiteren Ziele.

Freude am Umgang mit Brisantem
Dass Schifflechner seine Ausbildung mit Freude und auch mit der gebotenen Vorsicht betreibt, davon konnte sich sein Berater, Erwin Meier-Heindl, bei einem Betreuungsbesuch vor Ort überzeugen. Das Ergebnis seiner Vorbereitungen zu einem Großfeuerwerk war Stunden später atemberaubend.

Erwin Meier-Heindl, BFD München

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