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Festlicher Abend zum 50-jährigen Bestehen des Rahmenvertrags Bundeswehr

Mit einem festlichen Abend feierte die Versicherungswirtschaft am 18. September 2012 mit rund 75 geladenen Gästen das 50-jährige Bestehen des Rahmenvertrags Bundeswehr im Meistersaal in Berlin. Der Rahmenvertrag Bundeswehr zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und einem Konsortium von derzeit 21 Versicherungsgesellschaften unter der Federführung der Deutschen Beamtenversicherung bietet den Soldaten seit 1962 finanziellen Schutz bei Entlassung oder Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit.

Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, würdigte in seiner Rede die Bedeutung des Rahmenvertrags für die Soldatinnen und Soldaten: „Ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft ist der Rahmenvertrag Bundeswehr. Gemeinsam werden wir dafür Sorge tragen, die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes der Soldatinnen und Soldaten und – nicht zu vergessen – auch der Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelnen auszurichten.

Oberst Ulrich Kirsch, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes, betonte in seiner Laudatio: „Der Soldatenberuf ist mit erheblichen Risiken verbunden – sei es im Einsatz, in der Ausbildung oder im alltäglichen Dienst. Die staatliche Vorsorge kann jedoch nicht alles abdecken. Der Soldat sollte deshalb auch privat vorsorgen. Der Rahmenvertrag Bundeswehr bietet ideale Möglichkeiten dafür. Er ist der Beweis dafür, dass es auch über einen langen Zeitraum von 50 Jahren möglich ist, den besonders risikogefährdeten Personenkreis der Soldatinnen und Soldaten zu versichern.“

Wolfgang Hanssmann, Vorstand der Deutschen Beamtenversicherung, versicherte in seiner Ansprache: „Die DBV als Federführer bedankt sich im Namen aller Versicherer, die das Konsortium bilden, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen 50 Jahren. Wir werden auch in Zukunft der reformierten Bundeswehr eng zur Seite stehen.“

Absicherung für den Fall der Fälle
Dienstunfähigkeit bedeutet in der Bundeswehr, dass die Soldatin oder der Soldat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, die Dienstpflichten zu erfüllen, und die Bundeswehr verlassen muss. Die Entlassung wird vom Dienstherrn verfügt. Wird eine Soldatin oder ein Soldat dienstunfähig, ist das in der Regel mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Die staatlichen Leistungen reichen meist nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Deshalb hat das Verteidigungsministerium bereits 1962 mit dem Rahmenvertrag die Möglichkeit geschaffen, sich zusätzlich gegen die finanziellen Folgen einer Entlassung oder Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit abzusichern und für Hinterbliebene vorzusorgen – auch für den Todesfall. Mit der Wahl eines entsprechenden Tarifs können Soldatinnen und Soldaten ihre spätere Altersversorgung durch zusätzliche Kapitalbildung ergänzen. Im Rahmen der Dienstpläne werden die Soldatinnen und Soldaten von Rahmenvertragsbeauftragten über die Absicherung des Risikos Dienstunfähigkeit unterrichtet. Nähere Infos zum Rahmenvertrag Bundeswehr und seinen Leistungen gibt es unter www.rv-bundeswehr.de.

DBV Deutsche Beamtenversicherung AG

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