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Traumberuf im Hochgebirge

Mit Unterstützung des Berufsförderungsdienstes (BFD) München verwirklicht Andreas Soyter derzeit seinen langgehegten Berufswunsch, eine Ausbildung zum Revierjäger. Die anspruchsvolle Bildungsmaßnahme zum Berufsjäger absolviert der ehemalige Zeitsoldat beim Forstbetrieb Berchtesgaden in verschiedenen Ausbildungsrevieren im Berchtesgadener Land und den Österreichischen Saalforsten.

Berufsziel auf Umwegen
Soyter, der nach seiner Berufsausbildung zum Spengler zu den Gebirgsjägern nach Bad Reichenhall kam, entwickelte schon in jungen Jahren eine Leidenschaft zur Natur, den Zusammenhängen zwischen Natur und Wild und der Jagd.

Während seiner Dienstzeit als Heeresbergführer entschloss er sich dazu, sein Hobby zum Beruf zu machen.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Berufsjägers steht die Jagd. Seine Hauptaufgabe ist die Erhaltung eines den landschaftlichen, landeskulturellen und waldbaulichen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestands.

Dem Berufsjäger obliegt aber auch das Anlegen von Schutzhecken und Feldgehölzen, das Schaffen von Biotopen, die Renaturierung von Bachläufen, das Herstellen von Futterstellen, Hochsitzen und Gattern. Im Winter kommt die artgerechte Fütterung der Wildtiere dazu.

So ist er Revierjäger, Naturschutzwächter, Biotopschützer und Wildheger in einer Person.

Von der Idee zur Realisierung
Mit seinem Berater des BFD München entwickelte er ein Konzept zur Umsetzung dieses Berufswunsches.

Nun steht er kurz vor seinem Ziel. Seine Ausbildung bei den Forstbetrieben Berchtesgaden beendet er im Mai 2012, und anschließend wird Andreas Soyter voraussichtlich als Revierjäger in einem der schönsten Jagdreviere Deutschlands, dem Hochgebirgsrevier Königssee/Watzmann, tätig sein können.

Erwin Meier-Heindl, BFD München

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