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Personen- und Werkschutz

Meister für Schutz und Sicherheit

Meister für Schutz und Sicherheit arbeiten in der mittleren Führungsebene von Unternehmen. Sie planen, entwickeln, verwirklichen und überwachen technische wie auch bauliche Sicherheits- und Ordnungsmaßnahmen anhand von Schwachstellenanalysen. Damit beschirmen die Meister die Sicherheit von Menschen, wertvollen Objekten und Gebäuden. Bei Katastrophen sowie Unfällen obliegt ihnen die Einsatzleitung und das Alarmieren der Polizei und der Rettungsdienste.

In Firmen des Wach- und Sicherheitsgewerbes leiten sie sowohl die Service- als auch die Notrufleitstellen. Hohe Verantwortung haben sie auch in der Überwachung der Servicekosten. Dazu bedarf es kaufmännischen Geschicks. Zudem leiten sie alle Mitarbeiter an, übertragen diesen Aufgaben und weisen fachlich in die Arbeitsgebiete ein. Darüber hinaus tragen die Meister für die Ausbildung der Service- und Fachkräfte Sorge.

Meister werden
Für diesen Beruf braucht man eine Berufsausbildung in einem dreijährigen Ausbildungsberuf der Sicherheitsbranche (Fachkraft für Schutz und Sicherheit). Oder mindestens eine einjährige Berufserfahrung und eine Ausbildung in einem sicherheitsrelevanten, anerkannten Beruf. Andere Berufe mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung lässt die Prüfungsordnung für Meister für Schutz und Sicherheit auch zu. Ebenso wie Arbeiter mit vierjähriger Berufspraxis in der Sicherheitsbranche, Geprüfte Werkschutzfachkräfte und teilweise sogar auch Geprüfte Schutz- und  Sicherheitskräfte.

Die Vorbereitung zur IHK-Prüfung geschieht in Teil- oder Vollzeitkursen. Die Kosten für einen Kurs schwanken ungefähr zwischen 3900 und 6000 Euro; sowohl bei der IHK als auch bei privaten Bildungsträgern kann man sich auf die Prüfung vorbereiten. Für die Teilnahme an der Prüfung ist noch die sogenannte Ausbildereignung nachzuweisen. Es empfiehlt sich, diese vor Beginn eines Lehrgangs zur Meisterprüfung zu erstehen, wofür man wiederum einen Lehrgang bei der IHK belegen kann (Kosten: 495 Euro plus Literatur).

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