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Funkentanz am Tag der offenen Tür für Schweißtechnik

Zu einem Tag der offenen Tür lud die Schweißtechnische Kursstätte des GBW Berufsbildungswerks Köln ein. In verschiedenen Workshops und Vorträgen stellten die Ausbilder am Freitag, 1. April 2011, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im GBW in der Delmenhorster Straße 12 in Köln-Niehl im Gewerbegebiet die verschiedenen Techniken des Schweißens vor. Sie informierten über die Bildungs- und Fördermöglichkeiten sowie über die hier angebotenen Schweißerprüfungen. Die GBW-Bildungswerk-Mitarbeiter erklärten das Lehrgangsangebot, das alle modernen Schweißverfahren des „Deutschen Verbands für Schweißen und verwandte Verfahren e.V“ (DVS) umfasst. Gäste konnten ihre Fragen auch an die Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer richten. In den Workshops probierten Interessierte auch ohne besondere Vorkenntnisse verschiedene Schweißverfahren unter Anleitung aus.

Ausbildung zum Schweißer

„Schweißer werden auf dem Arbeitsmarkt benötigt und die Nachfrage ist groß“, sagte Diplom-Ingenieur Werner Huhse, Technischer Leiter des GBW Köln. Sehr gute Aussichten auf einen Job sieht er für Arbeitssuchende, die sich beim GBW innerhalb von 26 bis 36 Wochen zum Internationalen Schweißer qualifizieren. Der Einstieg in die Kurse ist von Woche zu Woche möglich. In der Metall- und Bauindustrie, im Handwerk und in vielen anderen metallverarbeitenden Berufen in Deutschland und im Ausland werden schweißtechnisch qualifizierte Fachkräfte dringend gesucht. Besonders begehrt sind die Ausbildungen in den verschiedenen Verfahren wie WIG-, MAG-, Gas- oder das E-Lichtbogenhandschweißen.

Mit den qualifizierten Abschlüssen würden „seine“ Absolventen dank fortschreitenden Fachkräftemangels von der Wirtschaft mit Kusshand genommen, sagte der technische Leiter am Tag der offenen Tür. Zu den weiteren Höhepunkten des Programms gehörten Kunst und der Wettbewerb „Jugend schweißt“. Das GBW konnte den bekannten Kölner Bildhauer Odo Rumpf gewinnen, der den Gästen zeigte, wie er aus rostigen Industriefundstücken Skulpturen schweißt. Besonders bekannt ist Rumpfs Solarvogel, der an der Kölner Rheinpromenade steht. Am 9. DVS-Wettbewerb „Jugend schweißt“, der in der Kursstätte stattfand, zeigten junge Leute im Alter von 16 bis 23 Jahren, die in der Schweißtechnik bereits tätig sind, ihr praktisches Können und Fachwissen.

Über das GBW
Das GBW Berufsbildungswerk Köln ist eine Bildungseinrichtung für Jugendliche und Erwachsene, die durch Qualifizierungen, Sprach- und Orientierungslehrgänge und Integrationsprojekte in gewerblich-technischen Arbeitsfeldern ihre beruflichen Chancen verbessern möchten. Das GBW engagiert sich als gemeinnützige Institution im Verbund der Rheinischen Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration. Zu den Bildungspartnern gehören unter anderem die Rheinische Fachhochschule Köln, die Rheinische Akademie Köln und das Rheinische Bildungszentrum Köln.

Weitere Informationen:
GBW Berufsbildungswerk Köln
Delmenhorster Straße 12
50735 Köln-Niehl
Telefon: (0221)971401-0
E-Mail: gbw@gbw.de
Internet: www.gbw.de

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