// sie lesen ...

Allgemein

Zwei Jahre in der WAK gedient

Der Studiengang „Staatlich geprüfter Betriebswirt Schwerpunkt Marketingkommunikation“ an der WAK Fachschule hat bei Bundeswehrsoldaten einen hohen Stellenwert. Immer mehr Zeitsoldaten nutzen die vom Bund geförderten beruflichen Eingliederungsmaßnahmen für ihre Karriere. Interessant sind die unterschiedlichen Beweggründe der nachfolgend genannten Stabsunteroffiziere des aktuellen Tagesstudiengangs BW14, der im Juni 2011 endet. Sie haben sich am 18.8.2009 bei der Vorstellungsrunde des ersten Studientages  kennengelernt. Wie sich dabei herausstellte, hatten sie die gleichen Beweggründe, die sie zur WAK führten: Die Möglichkeit der Eingliederung ins Berufsleben nach acht Jahren Bundeswehr mit einem anerkannten Abschluss wahrzunehmen.

Der 28-jährige Tobias W. war Verwaltungsangestellter in der Heizungs- und Sanitärbranche, als er sich entschloss, für acht Jahre den Bund als Arbeitgeber zu wählen. Sechs Jahre lang arbeitete er am Standort Köln im Bereich Logistik. Aus dem Standort wurde auch der neue Wohnort und weil die WAK ihren Sitz in Köln hat und Marketingkommunikation die angestrebte Zusatzqualifikation für ihn war, reichte er seine Bewerbungsunterlagen für das Studium ein. Jetzt, kurz vor dem Abschluss und kurz nach Abgabe der Projektarbeit verriet er seine Erfolgsformel: „Um das Studium erfolgreich zu bestehen, ist Engagement Voraussetzung. Ich musste viel lernen, auch deshalb, weil Marketing für mich absolutes Neuland war. Ich bin froh, dass der Stoff gut und praxisnah vermittelt wurde.“ Tobias W. bleibt seiner Branche treu und bewirbt sich jetzt für das gehobene Management.

Der 31-jährige Sven G. arbeitete bereits als Personalreferent. Für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter wählte auch er die achtjährige Laufbahn beim Bund. Seine Profession übte er auch als Zeitsoldat beim Bund aus, tauschte also nur den Anzug gegen die Uniform ein. Da seine Frau, eine Kölnerin, in der Werbung tätig ist und ihm die WAK empfohlen wurde, fand er es spannend, die Zusatzqualifikation Marketingkommunikation zu wählen und Betriebswirtschaft zu studieren. „Wenn man mitmacht und nicht fehlt, gut lernt oder nacharbeitet, dann ist das Studium gut machbar. Die Einstellung zum Lernen ist wichtig und in der Klausurphase sollte man intensiv lernen“, so seine Empfehlung auf die Frage, wie er das Studium empfand. Nach seinem Abschluss wird er sich als Personalsachbearbeiter, -referent und auf Stellen im Bereich Marketing bewerben. Möglichst in Köln, denn das ist und bleibt sein Lebensmittelpunkt. Bonn und Düsseldorf gingen auch.

Der 30-jährige Michael G. hat als gelernter Bürokaufmann in verschiedenen Abteilungen in einem Großhandel in Hildesheim gearbeitet. Von Anfang an war im klar, dass Marketing sein Ding ist und er ein entsprechendes Studium anstreben wird. Der Bund sollte ihm dabei als Sprungbrett dienen, weshalb er sich für acht Jahre zur Marine in Wilhelmshaven verpflichtet hat. Ein längerer Einsatz in Afghanistan und private Veränderungen haben dazu beigetragen, nicht mehr auf einen bestimmten Wohnort angewiesen zu sein. Dass die WAK, die einzige Fachschule, an der man den Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketingkommunikation studieren kann, in Köln ihren Sitz hat, war für ihn kein Hindernisgrund – im Gegenteil: Denn im Anschluss möchte er auf der EUFH seinen Abschluss Bachelor of Art machen, denn das Vorstudium an der WAK wird dort zur Hälfte angerechnet. „Ich hatte zwar jetzt Lernstress genug, da ich einen guten Schnitt erreichen wollte, bin aber jetzt im Lernen drin und möchte weitermachen.“ Nun sucht er noch einen Job oder ein Praktikum. Dieses gilt als Grundvoraussetzung, um auf der EUFH aufgenommen zu werden.

Abschließend kamen alle drei auf einen gemeinsamen Nenner: Gut, dass die Tätigkeit bei der Bundeswehr als vollwertiger Berufsabschluss gewertet wird und die Zeit macht sich einfach gut im Lebenslauf. Für das Studium der Betriebswirtschaft ist eine kaufmännische Vorbildung wichtig und für den Schwerpunkt Marketingkommunikation ist das Interesse an Marketing elementar. Besonders schwierig war es für sie, nach der beruflichen Karriere als Vorgesetzter, plötzlich wieder die Schulbank zu drücken und in die Rolle des „Schülers“ zurückzugehen. Aber die Mühe hat sich gelohnt und sie würden dieses Studium jedem  empfehlen. Seit 1995 gibt es den „Träger der Fachschule für Wirtschaft an der WAK e.V.“. Hier wird der Studiengang mit dem Abschluss zum/zur „Staatlich geprüften Betriebswirt/-in – Schwerpunkt Marketing-Kommunikation“ sowohl in Vollzeit (4 Semester) als auch in berufsbegleitender Teilzeitform (6 Semester) ermöglicht.  Nähere Einzelheiten gibt es unter: www.wak.de/betriebswirt-makom-tag.html.

Die WAK – Westdeutsche Akademie für Kommunikation e.V.
Seit 1956 stellt sich die von Unternehmen und Agenturen ins Leben gerufene und als gemeinnützig anerkannte WAK e.V. der Aufgabe, den Nachwuchs für die Kommunikationsbranche qualitativ hochwertig, professionell und praxisnah auszubilden. Heute unterstützen knapp 80 namhafte Unternehmen, Medien, Agenturen und Verbände den Bildungsauftrag des Vereins durch ihre Mitgliedschaft. Bisher haben über 15000 Studierende ihren Studiengang an der WAK absolviert und sind überwiegend in verantwortungsvollen Positionen in der Kommunikationsbranche zu finden. In den Bereichen Kommunikation und Marketing bietet die WAK aktuell 10 Studiengänge in Abend- und Tagesform an, in denen derzeit knapp 400 Studierende eingeschrieben sind. Bundesweit belegt die WAK damit eine Spitzenposition.

Diskussion

Kommentare sind für diesen Beitrag nicht zugelassen.

Kommentare geschlossen.