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Personen- und Werkschutz

Arbeiten in der Flugsicherheit

Sicherheit rund um den Flug, dies ist die Aufgabe der Luftsicherheitsassistenten, die bei Flughafengesellschaften und privaten Dienstleistern für Flugsicherheit arbeiten (auch Luftsicherheitsbeauftragte oder Luftsicherheitskontrollkräfte genannt). Für die Kontrolle des Luftfrachtgutes, Gepäcks sowie der Passagiere sind sie zuständig. Sie überprüfen alles, was im Bauch der Flugzeuge vor dem Abflug verschwindet. Reisegepäck sowie Frachtgut: Taschen, Koffer, Rucksäcke, Pakete und Kisten. Um deren Inhalt zu durchleuchten, setzen die Luftsicherheitsassistenten Röntgengeräte ein. Wenn ein Gegenstand ihren Verdacht erregt, so öffnen sie das Gepäckstück.

Scannen und Überprüfen

Auch jeden einzelnen Passagier, der an Bord gehen will, überprüfen die Sicherheitsexperten mit Hilfe von Metalldetektoren. Dabei wird ebenfalls das Handgepäck gescannt, damit keine gefährlichen Dinge in das Flugzeug kommen, wobei ein Monitor zu überwachen ist. In diesem Job muss man präzise und zügig arbeiten, um einen reibungslosen Luftverkehr zu gewährleisten. Eventuell unterstützt man auch die Fluggäste bei besonderen Anliegen. Luftsicherheitsassistenten beherrschen Selbstverteidigungstechniken, führen Hunde und tragen zum Teil auch Schusswaffen, um mit gefährlichen Personen fertig zu werden. Schicht- und Wochenendarbeit ist gefragt, da Fluggastkontrollen rund um die Uhr erfolgen müssen.

Mehrwöchige Schulung
Um den Beruf Luftsicherheitsassistent zu erlernen, ist eine mehrwöchige Schulung mit einer Abschlussprüfung nötig. Die Schulung kann beispielsweise bei der Industrie- und Handelskammer erfolgen. Über mehrere Wochen erstreckt sich solch ein Lehrgang. Es gibt auch Stellenangebote in Jobbörsen, in denen der Arbeitgeber eine Ausbildung vor Antritt der Arbeit zusichert. Auffrischungsweiterbildungen muss man dann noch alle fünf Jahre durchlaufen. Über den ersten Lehrgang mit der Prüfung hinaus überprüft die Luftsicherheitsbehörde die Zuverlässigkeit derjenigen, die als Luftsicherheitsassistenten arbeiten möchten. Hierfür fordert sie Auskünfte bei der Polizei und beim Verfassungsschutz an.

Red.

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