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Freizeit- und Tourismusbranche

Branchenprofil: Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft bietet ein vielfältiges Angebot an Ausbildungs-, Studiums-, Weiterbildung-, Berufs- und Aufstiegschancen – in Deutschland, aber auch international betrachtet. Die Anforderungen an die Arbeitskräfte sind sehr hoch und unterliegen einem ständigen Wandel, so dass Flexibilität eines der wichtigsten Eigenschaften der Arbeitskräfte in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sein sollte.

Der Tourismus in Deutschland bietet vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz, da sich der Tourismus in den letzten Jahrzehnten zu einer Boombranche entwickelte. Viele länd­liche Gebiete, die wenig industrielle Arbeitsplätze zur Verfügung stellen können, haben sich zu national bedeutenden Tourismusregionen entwickelt: die Alpenregion, der Schwarzwald, die Nordseeküste, Rügen, die Mecklenburger Seenplatte, der Harz etc. So entstand in diesen Tourismusregionen mit neuen Arbeitsplätzen eine immer spezialisiertere Wirtschaft, die vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bereithalten.

Darüber hinaus gibt es auch in Regionen mit hoher Industriedichte und einem hohen Grad der Verstädterung positive touristische Entwicklungen: Städtetourismus, Kulturtourismus, Messetourismus oder Geschäftsreiseverkehr. Zudem beinhaltet ein Tätigkeitsschwerpunkt innerhalb der Tourismuswirtschaft die Vermittlung und die Organisation von Reisen deutscher Touristen ins Ausland. In diesem Tourismusteilsegment sind vorwiegend Reisevermittler und Reiseveranstalter tätig. Typische touristische Unternehmen sind Reiseveranstalter, Reisebüros, Verkehrsgesellschaften (Busunternehmen, Fluglinien), Beherbergungsunternehmen (Hotels, Pensionen) oder Gaststätten.

Die Freizeitbranche lässt sich nur schwer von der Tourismusbranche abgrenzen, weil die Marktgegebenheiten und der Kundenkreis sehr ähnlich strukturiert sind. Deshalb ergeben sich bei den Berufen auch sehr ähnliche Anforderungsprofile. Zu den Unternehmen in der Freizeitbranche zählen vor allem Freizeitparks, Campingplätze oder Sporteinrichtungen (zum Beispiel Spaßbäder, Indoor-Sporthallen).

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