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Handwerk

Bundeswehr als Partner des Handwerks

„Zwischen Bundeswehr und Handwerk besteht eine über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaft, die wir insbesondere am Standort Koblenz-Lahnstein und im nördlichen Rheinland-Pfalz immer intensiv gepflegt haben und auch in Zukunft weiter stärken“, bekennt der Hauptgeschäftsführer der Hand­werkskammer (HwK) Koblenz Alexander Baden.

Ein Grund mehr für ihn, sich rund 35 Jahre nach seinem zweijährigen Wehrdienst noch einmal persönlich und in der Praxis mit der Bundeswehr auseinanderzusetzen – in Form einer „Informationswehrübung“ für Multiplikatoren aus Wirtschaft und Gesellschaft. Als Soldat für eine Woche diente Baden mit 22 weiteren Führungskräften aus Wirtschaft und Gesellschaft in der zur Streitkräftebasis gehörenden Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr im bayerischen Feldafing. Zum Programm gehörten Hintergrundvorträge zur Struktur und zu den Aufgaben der Bundeswehr im Inland und in den Auslandseinsätzen, aber auch Einblicke in die aktuelle Diskussion um die Neuausrichtung der Bundeswehr, die den an sie gestellten Anspruch mit der personellen, organisatorischen und materialen Wirklichkeit in den Streitkräften zur Deckung bringen wird.

Beginnend mit Einkleidung, feierlichem Gelöbnis und der Verleihung des zeitweiligen Dienst­grades eines Oberleutnants nahm auch der soldatische Alltag einen greifbaren Raum ein. Praktische Ausbildungsabschnitte mit einem Patrouillengang und der Einrichtung eines Checkpoints fanden ihre Ergänzung in Übungen zum Leben im Feld mit Bergmarsch. Brigadegeneral Helmut Schoepe, Kommandeur der Füh­rungsunterstützungsschule der Bundeswehr, bot den Wehr­übenden hautnahe Inneneinsichten in den Alltag der Bundeswehr mit Blick auf die Einsatzerfordernisse.

Alexander Badens Fazit als Soldat für eine Woche: „Unsere Bundeswehr leistet einen hoch professionellen Dienst für unser Land – insbesondere in ihren Aufgaben als Einsatzstreitkraft. Die deutschen Soldaten sind hochspezialisierte und -motivierte Profis, die in vielfacher Hinsicht auch auf ihre beruf­lichen Fertigkeiten aus dem Handwerk zurückgreifen. Die internationalen Militäreinsätze entwickeln ihre Bedeutung vor dem humanitären Hintergrund; die dazu erforderlichen Aufbauleistungen sind ohne das Handwerk, ohne seine Gesellen und Meister in Uniform kaum zu bewerkstelligen. Hier könnte noch mehr getan werden und die bewährte Kooperation zwischen dem Handwerk und der Bundeswehr Früchte tragen.“

Weitere Informationen zur Zusammenarbeit von Bundeswehr und Handwerk im Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft unter dem Dach der Handwerkskammer Koblenz.

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