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Fremdsprachenberufe – eine Alternative zum Studium

Fremdsprachen werden oft als „Schlüssel zur Welt“ bezeichnet. Man benötigt sie, weil die Welt an Internationalität gewinnt und Kommunikationsfähigkeit immer größer geschrieben wird – vor allem im Berufsleben, wo in vielen Bereichen heutzutage von Bewer­bern mehr als nur eine Fremdsprache erwartet wird.

Im Jahr 2004 entstand innerhalb der Academy of Languages die Berufsfachschule für Fremdsprachen, an der die bundesweit staatlich anerkannten Abschlüsse Fremdsprachenkorrespondent/in, Europasekretär/in sowie Übersetzer/in erworben werden können. Die Ausbildung ist praxisnah orientiert und verbindet unter anderem Fremdsprachen mit kaufmännischen Kenntnissen. Die Studierenden, die ausschließlich von qualifizierten Muttersprachlern unterrichtet werden, haben am Ende der Ausbildung die Möglichkeit, eine Prüfung vor der Industrie und Handelskammer abzulegen, sie können sich jedoch auch einer staatlichen Prüfung unterziehen.

In Fremdsprachenberufen auf internationaler Ebene arbeiten

Die beruflichen Perspektiven für Fremdsprachenkorrespondenten und Europasekretärinnen sind sehr gut und vor allem breit gefächert, da viele Firmen durch ihre Internationalität sowohl sehr gute Fremdsprachen-  als auch kaufmännische Kenntnisse verlangen.

„Als ich mit dem Gedanken spielte, mein Studium abzubrechen, brachte mich mein Freund auf die Idee, eine Ausbildung zur Europasekretärin an der Sprachenschule der F+U zu machen. Der Grund warum ich mich an der Uni unwohl fühlte war, dass mir das Studium (Englisch, BWL) viel zu theoretisch war und meine Sprachkenntnisse verloren gingen. Ich befürchtete, selbst nach Abschluss des Studiums, für die Arbeitswelt unvorbereitet zu sein. Die Entscheidung für die F+U und gegen mein Studium habe ich nie bereut. Hervorheben möchte ich, dass die F+U Ausbildung zur Europasekretärin Theorie und Praxis sehr gut verbindet und mir viele berufliche Möglichkeiten bietet. Mit dem erworbenen Abschluss kann ich nicht nur in der Industrie, sondern auch bei staatlichen Institutionen tätig werden – und das international.“ So Kathrin Gattinger, Schülerin an der Berufsfachschule für Fremdsprachen. Und René Hemberger, ein Mitschüler, ergänzt:

„Da ich später einmal im Ausland arbeiten möchte, habe ich mich entschieden, eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten / Europasekretär zu machen. Das heißt, die drei Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch geben mir zusätzliche Möglichkeiten, die ich mit einer ,normalen‘ Berufsausbildung nicht hätte. Perfekt ist natürlich auch, dass alle Sprachlehrer Muttersprachler sind. Das hilft extrem beim Lernen einer neuen Sprache. Alle Lehrer sind sehr hilfsbereit und absolute Fachleute auf ihrem Gebiet. Die Atmosphäre in der Schule ist familiär und gemütlich. Es macht Spaß, sich dort mit seinen Mitschülern zum Lernen und natürlich zum Spaßhaben zu treffen.“

Fremdsprachenabschluss in Chinesisch, der neuen Welt- und Wirtschaftssprache

Die Berufsfachschule vergrößerte sich 2006 mit den Sondersprachen Chinesisch, Japanisch, Polnisch, Portugiesisch und Italienisch. Da Chinesisch als Welt- und Wirtschaftssprache im Kommen ist und sehr viele japanische Firmen mit deutschen Unternehmen in Geschäftsbeziehungen stehen und auch Polnisch als Wirtschaftssprache sehr gefragt ist, stehen den Absolventinnen und Absolventen jede Menge Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt offen. Auch mit einer Bewerbung bei deutschen Niederlassungen in den entsprechenden Ländern haben sie gute Chancen.

Keine internationalen Verhandlungen ohne Übersetzer

Als Übersetzer/Übersetzerin arbeiten die Absolventen der Berufsfachschule als Angestellte und in zunehmendem Maße als Freiberufler in der Wirtschaft (Industrie, Versicherungen, Ban­ken), in der Verwaltung, im Bereich der Medien, bei internationalen Organisationen oder in Übersetzungsbüros. Mit dem gesetzlich geschützten Titel „staatlich anerkannter Übersetzer“ können sie sich außerdem an den Gerichten ihres Bundeslandes als Übersetzer beeidigen lassen und Mitglieder im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) werden.

Eine praxisnahe Ausbildung – die Basis für Ihren beruflichen Erfolg

Ihre Ausbildung absolvieren Sie an der Academy of Languages in Heidelberg. Diese kann auf eine 30-jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Über 5000 Schüler/innen besuchen jährlich die Sprachkurse und Ausbildungsgänge der Academy. Die „Sprachreisen weltweit“ ergänzen das Programm. Selbstverständlich liegt der Schwerpunkt des Unterrichts auf den Sprachen. Aber hier weiß man genau, dass eine fremdsprachliche Ausbildung nur dann Ihre Berufschancen erhöht, wenn sie mit einer betriebswirtschaftlichen Ausrichtung verbunden ist. Aus diesem Grund ist die F+U Academy of Languages eine der wenigen Schulen, die neben der staatlichen Prüfung auch die Vorbereitung auf die IHK-Prüfung anbietet. Sie können sich im Laufe Ihrer Ausbildung für eine der beiden Prüfungen entscheiden.

Ausbildungsbeginn ist jährlich im März und September. An den Ausbildungsgängen können grundsätzlich alle teilnehmen, die über gute Englischkenntnisse verfügen. Kenntnisse der Zweit- und Drittsprache sind nicht erforderlich. Und auch die Unterbringung ist kein Problem, denn die F+U verfügt in Heidelberg über mehrere Studentenwohnheime und Appartements. Darüber hinaus können die Absolventen/innen der Ausbildungsgänge im Rahmen eines nur 14-monatigen Fernstudiums den akademischen Abschluss „Bachelor in Business Studies (Hons)“ erwerben. Dieser Bachelor-Titel (rdi) wird von renommierten Universitäten in England vergeben und ist einem Universitätsabschluss in der Bundesrepublik gleichgestellt. Für die Zulassung zum Bachelor-Studium benötigen Sie den Abschluss „Higher National Diploma“ (HND). Auf diesen Abschluss bereitet die Schule ihre Schüler/innen – parallel zu ihrer Ausbildung – in nachmittäglichem Zusatzunterricht vor.

Das Higher National Diploma (rdi) als eigenständiges Studium

Das Higher National Diploma (HND) kann unabhängig vom Bachelor-Diplom erworben werden, denn im Gegensatz zu einem deutschen Grundstudium ist das HND in Großbritannien als eigenständiger akademischer Abschluss mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung anerkannt. Damit ist dieser Abschluss besonders interessant für jene, die im englischsprachigen Ausland arbeiten wollen.

Praktika im Ausland

Auf Wunsch organisiert die Academy für ihre Schüler/innen während der Sommerferien ein Praktikum an einer ihrer ausländischen Sprachschulen. Ein mehrmonatiges Praktikum in Verbindung mit einem Sprachkurs können diese aber auch nach ihrer Ausbildung im Rahmen der von F+U durchgeführten internationalen Austauschprogramme (Eurodyssée, Leonardo da Vinci) belegen – und dies mit einem Stipendium des Landes Baden-Württemberg bzw. der Europäischen Union.

Weitere Informationen und eine ausführliche Beratung erhalten Sie bei:

F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH
Academy of Languages
Heidelberg
Hauptstraße 1
D-69117 Heidelberg
Telefon +49 (0)6221 8994-2912
Telefax +49 (0)6221 23452
sprachen@fuu.de
www.fuu.de

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